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Sozialstation Hemmoor/Börde Lamstedt freut sich über große Solidarität und Hilfsbereitschaft

„Die Nähmaschinen rattern…“

Verstärkt überlegten wir bereits im März 2020, welche zusätzlichen Maßnahmen wir treffen können, um die Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren. Im Internet kursierten schon die ersten Nähanleitungen für Behelfsmasken.
Schnell wie ein Lauffeuer, breitete sich über unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Nachricht aus, dass auch wir diese selbst genähten Behelfsmasken einsetzen möchten. Innerhalb weniger Tage erklärten sich Kolleginnen, ehemalige Kolleginnen, Angehörige, Nachbarn, Damen des DRK-Ortsverein Hemmoor Basbeck/Warstade e. V. und die Landfrauen bereit, in die Produktion der Masken zu gehen. Es wurden Baumwollstoffe, Gummis und Nähanleitungen verteilt, oder selber besorgt. Der Kreativität der einzelnen Näherinnen wurden keine Grenzen gesetzt und es entstanden mit Nadel, Faden, Geschick und hohem Einsatz viele unterschiedliche Modelle.
Dank dieser schnellen und überwältigenden Hilfe war es uns bereits am 30.03.2020 möglich, die ersten Masken zu verteilen.
Wir wissen, dass diese genähten Behelfsmasken kein Ersatz für professionelle Masken zum Schutz vor dem Coronavirus sind. Aber sie bremsen den Tröpfchenflug beim Atmen und Sprechen und tragen so zu einem geringeren Risiko bei, sich selbst oder andere zu infizieren. Auch die psychologische Wirkung zum Einhalten des Sicherheitsabstandes wird dadurch noch mehr unterstützt. Das Robert-Koch-Institut befürwortet aktuell ebenfalls die Verwendung des sogenannten Behelfsschutzes.
Abschließend richtet Frau Michaela Thiele, Einrichtungsleiterin der Sozialstation Hemmoor/Börde Lamstedt, noch mal ein dickes Lob und herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer.
„Es ist schön zu wissen, dass Menschen wie sie nicht weggucken, sondern lieber tatkräftig mit anpacken.“

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