Über uns

DRK-Sozialstation Cuxhaven

Das Wort Corona hat unseren Alltag in der Sozialstation stark beeinflusst.

Ängste, Panik und Unruhe machten sich breit. Viele offene Fragen standen auf einmal im Raum. Was passiert wenn ein Klient oder Mitarbeiter infiziert ist? Wie gehen wir damit um? Wie schützen wir uns und unsere Klienten. Eine hohe Belastung war für alle da. Der Bestand an Schutzausrüstung war sehr begrenzt und ein Lieferengpass bestand, deshalb mussten schnell Lösungen her. Hoch engagierte und motivierte Mitarbeiter fanden schnell Lösungen. Sie fragten nach Spenden und riefen eine Nähgruppe ins Leben. Eine Mitarbeiterin hatte die Idee als Übergangslösung aus vorhandenen Materialien eine Behelfsmaske mit Anleitung zu basteln.
Der routinierte Alltag in der Sozialstation wurde durch die Corona-Lage komplett auf den Kopf gestellt. Viele Telefonate wurden von den Einsatzleitungen geführt, um Klienten zu beruhigen oder über Verhaltensregeln aufzuklären. Die Angst bei einigen Klienten war sehr groß und sie sagten ihre Einsätze bis auf weiteres ab. Viele konnten aber durch Mitarbeiter vor Ort beruhigt und aufgeklärt werden. Andere Klienten fragten warum sie nicht mehr mit einkaufen gehen durften. Wir haben so gehandelt um unsere Klienten zu Schützen. Für beide Seiten, egal ob Klient oder Mitarbeiter, war es eine große psychische Belastung.
Die DRK-Sozialstation sagt vielen lieben herzlichen Dank. Wir haben 200 selbst genähte Behelflsmasken und über 200 OP-Mundschutz erhalten. Zusätzlich wurde uns auch noch Flächendesinfektion gespendet.
Tausend Dank gehen an die:
- Offenen Herzen Altenwalde
- Landfrauen Cuxhaven
- Fußpflegerin Nina Reyelt
- Bel etage Beautyfarm Tanja Grube
- Nagelneu Dora Kirchhof
- Isabell Goßmann
- Hermuth Monsees

zurück zur Übersicht