Über uns

Desinfektor im Rettungsdienst

Seit einem Jahr ist der Notfallsanitäter Björn-Marnick Stehr Desinfektor in unserem Rettungsdienst.

Mit dem Ausbruch von SARS COVID-19 und der daraus entstandenen Pandemie, ist der Begriff der Hygiene zu Recht weiter in den Fokus gerückt. Die Anfragen und Anforderungen an den Desinfektor sind deutlich angestiegen und er wird mehr denn je gefordert.
Stehr, 38 Jahre alt, ist seit 2014 im Unternehmen tätig, hat sich vom Rettungssanitäter über den Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter hochgearbeitet. Seit Januar 2018 ist Stehr hauptamtlicher Notfallsanitäter, im Juni 2019 wurde er zum Desinfektor ernannt, eine Funktion, die es seit 2011 nicht mehr in unserem Rettungsdienst gegeben hat. Ende 2011 wurden die Aufgaben durch Hygienebeauftragte übernommen, aber im Laufe der Zeit wuchsen die Anforderungen im Bereich Hygiene so stark an, dass eine umfangreichere Weiterbildung von Nöten erschien. Vom April bis Mai 2019 besuchte Stehr die „Staatliche Schule für Desinfektoren“ in Köln und absolvierte am 23.05.2019 erfolgreich sein Staatsexamen zum „Staatlich geprüften Desinfektor“.
Die Aufgaben als Desinfektor sind vielfältig: Im Bereich von Notfallmedizin und Krankentransport ist er verantwortlich für alle hygienischen Maßnahmen, eine dauerhafte Aktualisierung und Optimierung von Hygieneplänen ist dabei unerlässlich. Die Kolleginnen und Kollegen profitieren von jährlichen Hygieneunterweisungen und fachlich fundierten Fortbildungen, ebenso bei Fragen rund um Hygiene, Krankheiten und Erregern. Für die Leitung des Rettungsdienstes ist er Ansprechpartner in allen hygienischen Belangen, des Weiteren berät er die Geschäftsführung bei anstehenden baulichen Veränderungen oder Neubauten. Behördlich angeordnete Desinfektionen, die im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt sind, werden ebenfalls von Stehr durchgeführt. Seine Vertretung übernimmt dabei die Rettungssanitäterin Annika Ringer. Als Hygienebeauftragte unterstützt sie den Desinfektor in seinen Aufgaben.
Ehrenamtlich unterstützt Stehr die DRK-Bereitschaft. Ein Highlight dieser Arbeit war das kurzfristig organisierte Desinfizieren eines „Sea King“-Hubschraubers der Bundeswehr. Eine nicht gerade alltägliche Aufgabe! Rückblickend auf ein Jahr Arbeit als Desinfektor ist Stehr besonders stolz auf die Gründung einer „Desinfektorengruppe“ auf Landkreisebene, zusammengesetzt aus Kolleginnen und Kollegen der drei Beauftragten des Rettungsdienstes, eine landkreiseinheitliche Verwendung von Desinfektionsmitteln und einen gemeinsamen Hygieneplan.
Nach Ausbruch von SARS COVID-19 wurde die „Desinfektorengruppe“ besonders gefordert und organisierte sehr schnell Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für das Haupt- und Ehrenamt. Stehr vertritt und unterstützt unser Unternehmen auch beim sogenannten „Hygienenetzwerk“ und arbeitet eng mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Cuxhaven zusammen. Mit dem Hauptaugenmerk auf die herrschende Pandemie ergänzt

Stehr - zu Recht stolz - dass wir mit den unter anderem von ihm ergriffenen Maßnahmen im Umgang mit „Corona“ bis jetzt (Stand Juni) keine nachweisliche Ansteckung von Kolleginnen oder Kollegen in unserem Rettungsdienst nachweisen konnten. Der Desinfektor lobt außerdem das professionelle Verhalten der Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst. Abschließend möchte Stehr nochmals alle Leserinnen und Leser auf die gängigen und bestehenden Hygieneregeln hinweisen und bittet um Rücksicht und gegenseitige Unterstützung.

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