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Jugendfeuerwehr Neuenkirchen besucht DRK-Rettungswache in Otterndorf

Was ist der Unterschied zwischen einem Rettungstransportwagen und einem Krankentransportwagen?

Was machen die Rettungskräfte in ihrer einsatzfreien Zeit und was arbeiten dort für Menschen?
Diese und andere Fragen konnten die Kinder der Jugendfeuerwehr Neuenkirchen Mitte Februar bei der Besichtigung der Rettungswache in Otterndorf stellen.
Rettungswachenleiter Stefan Vock begrüßte die Nachwuchsbrandschützer, stellte sich und Rettungssanitäter Stephan Dummer sowie Notfallsanitäterauszubildende Vera Tapken erst einmal der Gruppe vor und erzählte etwas über die Aufgaben und Strukturen im Rettungsdienst.
Die 18 neugierigen Kinder staunten, als sie sahen, dass die Rettungswache wie ein Wohnhaus eingerichtet ist. Neben einem großen Aufenthaltsraum, einer Küche und den Ruheräumen durften die Kinder das medizinische Lager und die Rettungsfahrzeuge besichtigen. „Wir leben hier wie eine Familie“, sagt Notfallsanitäter Stefan Vock. Die Mitarbeiter verrichten ihren Dienst in 12-Stunden-Schichten, in denen gemeinsam gelacht, gekocht und gegessen wird. „Rettungsdienst ist Teamarbeit und funktioniert nicht ohne gegenseitige Rücksichtnahme“, sagt der 35-Jährige. Bei einer Alarmierung jedoch muss alles stehen und liegengelassen werden, denn dann geht es häufig um Leben und Tod. Innerhalb von einer Minute müssen die Retter in ihren Fahrzeugen sitzen und zum Einsatzort eilen.
Die Kinder erkannten schnell, dass ein Rettungstransportwagen deutlich größer und geräumiger ist und über mehr medizinisches Equipment verfügt, als der Krankentransportwagen.
Der Rettungstransportwagen ist eine rollende Intensivstation und kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Patient lebensbedrohlich erkrankt oder verletzt ist. Natürlich wurden auch der Defibrillator, das Beatmungsgerät und die Fahrtrage gezeigt.
Dass ein Rettungsdienstmitarbeiter körperlich fit sein muss, durften die Kinder selber testen, indem sie den rund 17 kg schweren Notfallrucksack anheben und sich gegenseitig mit dem Tragestuhl in den Krankenwagen schieben durften.
Jugendfeuerwehrwart Hendrik Jagolski und Stefan Vock sind sich einig, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst von klein auf gefördert werden muss. Denn so kann später im Einsatz sicher miteinander gearbeitet und das gemeinsame Ziel, die Menschenrettung, erreicht werden.
Nach rund einer Stunde mit viel Spaß und vielen Fragen war die Besichtigung mit der Übergabe eines kleinen Gastgeschenks vom DRK an die Jugendlichen beendet.


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