Über uns

Jubiläumsfahrt

Der DRK-Ortsverein Westersode/Althemmoor geht schon seit 40 Jahre (von 1979 bis 2019) mit Lührs Bus-Reisen auf Tour.

Mitte Mai unternahm der Ortsverein eine fünftägige Busreise in die waldreiche Landschaft Nordhessens nach Bad Sooden-Allendorfer. Die Fachwerkstadt liegt an der deutschen Märchenstraße, der deutschen Fachwerkstraße und an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Start zu dieser erlebnisreichen Busreise war am 15. Mai um 6:30 Uhr am Betriebshof Lührs in der Wingst. 15 Minuten später traf der Bus in Westersode ein. An der Windschutzscheibe stand: 40 Jahre mit Inge und dem DRK Westersode auf Tour. Für alle Fahrtteilnehmer war noch eine kleine Überraschung im Bus. Es gab für alle auf den Plätzen eine hübsche kleine Tragetasche mit einer Piccolo Flasche Primo Sekt, mit einem Sektglas und Süßigkeiten von Ferrero. Diese Überraschung war sehr gelungen und es war eine große Freude für alle Gäste. Für Inge Lemcke war es bei Ihrer letzten geplanten Gruppenreise auch ein gelungenes Abschiedsgeschenk. Nachdem in Basbeck die letzten Reiseteilnehmer eingestiegen waren, ging es über Bremervörde, Zeven, Rotenburg und Ottersberg zur Frühstückspause nach Schwarmstedt, dieses mal zur Bäckerei Vatter. Für jeden Teilnehmer gab es zwei Brötchen, die sich jeder selber mit Marmelade, Wurst oder Käse belegen konnte und Kaffee. Im Anschluss ging die Fahrt weiter zum Schloss Wilhelmsthal bei Calden. Der Schlosspark lud bei wunderbarem Wetter zu einem kleinen Sparziergang ein. Unterwegs gab es das besondere 5-Gänge Menü, bestehend aus Würstchen mit Beilagen. Im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe hatten wir anschließend die Gelegenheit an einer Führung teilzunehmen. Die Gruppe erhielt viele Informationen über die einzigartige Botanik des Parks. Im Hotel „Martina“ in Bad Sooden wurde unsere Gruppe schon erwartet und es gab gleich nach der Ankunft ein leckeres Abendessen.
Am nächsten Morgen haben alle Teilnehmer Bad Sooden ein wenig unsicher gemacht. Eine Stdtführerin holte uns vom Hotel ab und machte mit uns eine unterhaltsame Führung durch den Kurpark. Danach stand der Besuch des mächtigen Gradierwekes, das als Wahrzeichen von Bad Sooden gilt, auf dem Plan. Dies lädt zur wohltuenden Inhalation der mit Sole angereicherten Luft ein. Am Nachmittag freuten sich alle, dass der Busfahrer uns mit dem Bus zurück zum Hotel brachte und unterwegs wurde noch kurz an der berühmten Dichterstätte „Am Brunnen vor dem Tore“ angehalten.
Am dritten Tag besuchten wir zunächst das Tropengewächshaus in Witzenhausen. Die Stadt liegt inmitten einer der ältesten und größten Kirschenanbaugebiete Deutschlands. Während einer Führung erfuhren wir viel über Pflanzenarten aus aller Welt, lernten Wissenswertes über Kaffee-, Tee- und Kakaoanbau. Nach dem Mittagessen in der Altstadt besuchten wir das Grenzmuseum „Schiffersgrund“. Das thüringisch-hessische Grenzmuseum versteht sich als Mahnmal, Begegnungsstätte und Lernort an der überwundenen inndeutschen Grenze. Es wurde bereits am 03. Oktober 1991, dem ersten Jahrestag der Wiedervereinigung, eröffnet.
Am vierten Tag ging es nach einem leckeren Frühstücksbuffet auf landschaftlich schöner Strecke in den Luftkurort Melsungen. Zwei Gästeführer erwarteten uns schon, um uns die sehenswerte Fachwerkstatt zu zeigen. Um 12 Uhr standen alle vor dem historischen Rathaus, ein Glanzstück des Fachwerkbaus, um den „Bartenwetzer“, eine Holzfigur im Rathausturm zu sehen. Bartenwetzer nannte man im Mittelalter die Männer, die auszogen, um in den Melsunger Wälder Holz zu schlagen und an den Sandsteinen der Fuldabrücke ihre Äxte (Barten) zu schärfen (wetzen). Nach dem Mittag besuchte die Gruppe in der Werratal Therme die Totes-Meer-Salzgrotte. Auf einer komfortablen Entspannungsliege machten es sich alle bequem und konnten bei sanfter Entspannungsmusik 45 Minuten das Mikroklima einer Salzgrotte genießen. Mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Torte im Café klang der Nachmittag aus.
Am letzten Tag hieß es dann wieder Koffer packen, verladen und Abschied nehmen. Auf dem Heimweg wurde noch einmal Halt in Duderstadt gemacht. Zwei Reiseleitungen begrüßten uns dort und machten mit uns einen Sparziergang durch das kleine Städtchen mit den über 600 Fachwerkhäusern. Beeindruckend ist auch die ehemals 1700 m lange Stadtmauer. Die Rückfahrt führte entlang des Harzes und alle Teilnehmer waren hellauf begeistert von der gesamten Fahrt. Dies war die letzte Reise, die Inge Lemcke organisiert hat und bedankt sich recht herzlich bei der Firma Lührs und bei den Teilnehmern für die Jahrzehnte lange Treue. Die schönen Erinnerungen wird Sie nie vergessen und sie freut sich schon auf die nächste Fahrt, wo sie mit Teilnehmen kann. Elke Zabke wird die DRK-Mehrtagesfahrten im nächsten Jahr weiter durchführen und plant für Juni 2020 eine fünftägige Rügenfahrt.

zurück zur Übersicht