Über uns

Helft mit, anderen zu helfen

Mütter des DRK's mit Freunden und Familie sind bereits engagiert dabei.
Bleibt gesund, frisch und munter

Der eher beiläufig gefallene Satz einer Krankenschwester: “In zwei Wochen haben wir in unserer Einrichtung wohl keine Gesichtsmasken mehr“, löste zuerst bei den beiden Zuhörenden eine spontane und beeindruckende Reaktion aus: “Dann nähen wir euch welche.“ In kürzester Zeit bildete sich eine höchst effektiv und fröhlich schaffende Gruppe, besser eine Gemeinschaft von mittlerweile zwölf jungen Frauen, die unter großem zeitlichen und auch finanziellem Einsatz Gesichtsmasken in beeindruckender Stückzahl anfertigen.
Diese jungen Frauen, einige noch berufstätig, viele Mütter kleiner Kinder, leisten diese unschätzbare Arbeit, diese Hilfe für Helferinnen und Helfer nicht nur unentgeltlich, sie verbinden ihren bewundernswerten Einsatz noch mit der Bitte um Spenden, wahlweise für die DRK-Kindertagesstätten in Nordleda und Otterndorf, für die ambulante Kinderkrankenpflege Flügelchen, für die Grundschule Otterndorf und für den Verein zum Erhalt der Gloger Orgel in Otterndorf.
Neben Sachspenden, wie kochfeste Stoffe, Gummilitze und Kupferdraht, nehmen die engagierten Damen auch Bargeldspenden an. Damit sollen die anfallenden Kosten wie Material, Transport und Versand beglichen werden. Darüber hinaus gehende Beträge werden gleichmäßig auf die genannten Spendenempfänger verteilt.
Die Fertigung einer Maske ohne Vorbereitung und Bereitstellung der Materialien dauert etwa dreißig Minuten. Das gesamte Projekt ist aber sehr viel komplexer und erfordert eine Menge an Organisation: Versand und Vertrieb, Beschaffung, Austausch und Verteilung von Arbeitsmaterialien - hier fällt ein kleines, flinkes rotes Auto fast im Dauereinsatz im Großraum Otterndorf auf - Austausch von praktischen Tipps, eine transparente Buchhaltung, Kontakte zu Abnehmern und Spendern, Klärung von Rechtsfragen, Abwehr von Querschlägern aus verschiedenen Richtungen, darunter ganz üble von sogenannten Abmahnkanzleien.
Für Motivation muss bei diesen engagierten Frauen keiner sorgen, im Gegenteil. Etwas ältere Personen, die, wie auch die Partner der aktiven Damen, im Hintergrund den Rücken freihalten und mit Hilfsdiensten unterstützen, müssen immer wieder auf eine geringere Drehzahl drängen und auf die Wichtigkeit von Pausen und Ruhezeiten hinweisen.
Hier gestalten engagierte Menschen Hilfe für Helferinnen und Helfer, hier arbeiten Heldinnen für Heldinnen und Helden.
Dankbare Abnehmer dieser Masken sind verschiedene medizinische und pflegerische Einrichtungen, sind viele, heute unschätzbare Arbeit leistende Frauen und Männer in medizinischen, pflegerischen, betreuenden und auch versorgenden Berufen. Abnehmer sind auch verantwortungsbewusste Betriebe, die ihre Mitarbeiter und Kunden schützen wollen. Abnehmer sind dazu viele Einzelpersonen, die einfach sich und andere schützen wollen.
Zu den dankbaren Abnehmern und großzügigen Spendern gehören u.a. die Physiotherapiepraxis Sabine Meyer in Neuhaus, die Fleischerei Kindler in Otterndorf, der Pflegedienst Sonnenschein in Otterndorf, der Biohof Allers in Neuenkirchen und der Weinhandel Osterbruch.
Wer zu den dankbaren Abnehmern gehören will, wer mit Sach- oder Geldspenden helfen kann, wer selbst eine ähnliche Gruppe gründen möchte und Tipps möchte, wende sich bitte an schmidt-saskia@freenet.de
Der Bedarf an Mund- und Nasenmasken ist und bleibt auch noch lange sehr groß. Die Wirkung solcher Masken ist mittlerweile bei fast allen Virologen anerkannt.
So empfiehlt auch das Robert Koch Institut eindringlich das Tragen von Masken.
Damit alle diese Empfehlung umsetzen und einhalten können, sind diese Frauen in unermüdlichem Einsatz.

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