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Kita Am Rathausplatz die Igel ziehen ein

Noch vor einiger Zeit erforschten die Kinder der Kita Am Rathausplatz die Sonnenblumen. Doch diese Zeit ist leider schon wieder vorbei.

Ab jetzt ziehen die Igel ein und beginnen mit ihren Wintervorbereitungen. Alle Kinder der Einrichtung helfen fleißig mit.
Angefangen hat alles mit einem Zeitungsartikel und ging weiter über Gespräche und Erforschung. Die Kleinsten probieren sich draußen an einem Laubhaufen aus und sammeln viele Kastanien.
Wie sieht ein Igel aus, was frisst er und wo versteckt er sich?
Bilderbücher werden betrachtet und die Räume der Kita wurden igelfreundlich gestaltet. Der Igel ist in der ganzen Kita eingezogen. Auf dem Außengelände wünschten sich die Kinder ein Igel Haus. Da man aber nicht genau wusste, wie dies aussieht, wurden kurzerhand im Multi-Media-Raum Filme zum Thema „Igel“ angeboten. Im Kommunikationsraum wurden viele Bücher angeschaut und bearbeitet, so dass nun ein Steinhaus mit Futterstation erbaut werden konnte. Anfangs klappte es sehr schnell, doch am nächsten Tag „Oh Schreck“ hatten doch glatt andere Kinder das Igel Haus demontiert. Sie dachten, es wären Steine zum Spielen! Was nun? Also folgte wie auf einer großen Baustelle eine Absicherung mit Absperrband und Hinweisschilder wurden im Kreativraum gebastelt. Nun können die Igel ihr Winterquartier beziehen.
Das war aber noch nicht alles.
Im Raum der kleinen Künstler wurden kleine und große Igel gebastelt, Igellaternen gestaltet und Igel aus Ton hergestellt. Gegen eine kleine Spende, die die Kinder der Igelauffangstation von Familie Röse aus Osterbruch zugute kommen lassen möchte, konnten die Ton-Igel ihr Zuhause wechseln. Das Thema wurde in Gesprächen mit den Kindern aufgearbeitet und Zeitungsartikel im Kommunikationsraum gesammelt. Eine spannende Sache, so eine Igelauffangstation!
Der Rollenspielraum bot Handpuppenspiele an und spielte „Igelfamilie“.
In der Kinderküche wurden leckere Igelkekse gebacken und im Bauraum wurden zig Runden das Gesellschaftsspiel „Hase und Igel“ gespielt. Des Weiteren wurde aus Großbausteinen Igelhöhlen gebaut und aus verschiedenen Materialien ein Lege-Mandala erarbeitet.
Auch im Umfeld der Kita wurde auf Igelsuche gegangen, aber sie hatten sich wohl zu gut versteckt. Vielleicht kommen sie erst, wenn die Futterstation befüllt wurde.
Die Krippenkinder der Kita beteiligten sich auch an diesem Projekt. Die Kinder wurden und werden auf eine Reise rund ums Thema „Igel“ mitgenommen.
Erst stellten die Kinder einen Handabdruck her, dieser wurde zum Igel ausgestaltet und laminiert. Anschließend wurden Naturmaterialien gesammelt. Auf einer Aktionsmatte wurden die gesammelten Naturmaterialien ausgelegt, um den Lebensraum der Igel im Kleinen, für die Kinder erfassbaren Rahmen, zu symbolisieren. Mit dem einen laminierten Igel konnten sie nun den Lebensraum erkunden. In kurzen Dialogrunden wurden auf vielfältige und kindgerechte Art, der Igel, seine Lebenswelt und Gewohnheiten thematisiert. Die Kinder konnten über ihre gebastelten Igel ins Spiel kommen und in kleinen Rollenspielen ihre Fantasie ausleben sowie ihr Wissen vertiefen. Im gemeinsamen Spiel schulten die Kinder ihre Sinneswahrnehmung aktiv. Sie konnten die Naturmaterialien mit ihrem ganzen Körper erkunden und über verschiedene Reize der Materialien ihren Körper neu erleben. Wo es erst nur vorsichtige Berührungen gab wurden die Kinder mit zunehmender Aktivität sicherer und hatten viel Spaß am Ausprobieren. Bald waren Kinder und Igel in der Lebenswelt angekommen. Blätterhaufen für bessere Verstecke wurden gebaut und das ein oder andere Kind wurde selbst zu einem kleinen Igel. Doch damit ist die Reise noch nicht beendet. Es ging und geht weiter, zum Beispiel durch das Gestalten von Igel-Laternen, die die Fenster der Kita und Krippe zieren. Weiter geht es also mit viel Spaß und Freude bis die Igel sich endgültig zum Winterschlaf zurückgezogen haben.

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