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1.300 Hausnotruf-Teilnehmer setzen auf „Hilfe per Knopfdruck“

Herta Kreßler trägt ihr Stück Sicherheit jetzt am Handgelenk – im Alltag und auch unter der Dusche, denn die Technik ist wasserfest.

„Ein schönes Armband“, freut sich die rüstige Seniorin, nachdem Hausnotrufmitarbeiterin Ursula Buddelmann ihr den Notrufsender am Handgelenk befestigt hat. Nach einem Krankenhausaufenthalt mit sich anschließender Reha reifte bei ihr der Wunsch nach mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Impulsgeber für den Anschluss eines DRK-Hausnotrufgerätes war ihr Sohn Dirk. „Man braucht nicht krank sein, man muss nur einmal unglücklich fallen“, meint Kreßler dankbar für die familiäre Unterstützung.
Nachdem die Installation des Hausnotrufgerätes im Handumdrehen erledigt war – lediglich ein freier Platz in der Telefonanschluss- sowie in dessen Nähe eine Stromsteckdose müssen zur Verfügung stehen – erläuterte Buddelmann der Neukundin eingängig die kinderleichte Handhabung des Gerätes. Zudem ermutigte sie: „Sollte jemand Unbekanntes ums Haus schleichen und rein wollen, drücken Sie den Notfallknopf an Ihrem Handgelenk und sagen „Ich brauche hier die Polizei‘.“
Damit in einem Notfall schnell geholfen werden kann, notierte Buddelmann wichtige Daten wie beispielsweise den Namen des Hausarztes, Informationen zu Grunderkrankungen, Medikamenteneinnahmen und welche Personen in einer Notsituation ergänzend zu benachrichtigen sind. Dabei war es hilfreich, dass Herta Kreßler bereits über eine Notfalldose mit ausgefülltem Notfall-Infoblatt verfügte. So konnte die Hausnotruftechnikerin viele Daten daraus direkt übernehmen. „Unsere Mitarbeiter sind innerhalb von 15 bis 20 Minuten bei Ihnen. Sie leisten Erste Hilfe, verständigen den Notarzt und veranlassen den Transport in ein Krankenhaus, wenn es erforderlich sein sollte. Anschließend werden die Personen verständigt, die Sie zur Benachrichtigung angegeben haben“, so Buddelmann.
Ihren Haushalt führt Herta Kreßler eigenständig, würde sich aber über eine helfende Hand freuen. Einen Pflegegrad hat sie nach eigener Aussage kürzlich bei ihrer Krankenkasse beantragt. Daraufhin gab ihr Buddelmann den Tipp: „Nach Ablauf Ihrer kostenfreien dreimonatigen Nutzungszeit, die Sie als 1.300ste Kundin von uns erhalten, würde sich bei Vorliegen eines Pflegegrades der Hausnotruf-Monatspreis um mehr als 50 Prozent reduzieren. Wir bräuchten dann lediglich einen entsprechenden Hinweis von Ihnen.“
Nach zwei Notruf-Testläufen, bei denen sich Kreßler auch von der Funktionalität der in die Hausnotruf-Basisstation integrierten Freisprechanlage überzeugen konnte, und dem Hinweis, dass bei dem Notrufsender auch im Außenbereich eine Reichweite von bis zu 100 Metern gegeben ist, überreichte Ursula Buddelmann der Kundin einen Präsentkorb mit kleinen Leckereien, den diese freudig entgegen nahm. „Früher habe ich gerne gekocht und auch gebacken“, sagt sie lächelnd und ergänzt: „Heute übernimmt mein Sohn das häufig für mich.“

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