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Hygienemaßnahmen in Zeiten von Corona

Seit Anfang März beschäftigen wir uns im „Haus Am Dobrock“ mit dem Thema Corona und den daraus resultierenden Auswirkungen auf Bewohner und Mitarbeiter.

Dazu zählt unter anderem eine Bestandsaufnahme an Händedesinfektions- und Flächendesinfektionsmitteln, sowie eine Kontrolle der vorhandenen Schutzausrüstungen. Soweit es nötig war, wurden entsprechende Bestellungen aufgegeben und so der Vorrat aufgefüllt.
Für die Mitarbeiter werden in jeder Hausgemeinschaft Corona Mappen geführt, die Informationen, Empfehlungen und Vorschriften enthalten, so dass sich jeder Mitarbeiter informieren kann. Diese Informationsblätter sind zusätzlich weiteren Mitarbeitern in den anderen Abteilungen zugänglich.
Es wird eine sogenannte Corona Notfallbox zusammengestellt, die eine Grundausstattung aller erforderlichen Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel enthält. Im Infektionsfall kann jeder sofort auf alle benötigten Utensilien zugreifen. Zu der Ausstattung der Box gehören auch, die aktuellen Empfehlungen des „Robert Koch Instituts“ und Informationsblätter, so dass sich jeder Mitarbeiter schnell mit den Maßnahmen in dieser veränderten Situation vertraut machen kann.
Seit dem 15.03.2020 gilt das Besuchsverbot in Seniorenheimen. Es haben nur noch medizinisch notwendiges Personal, zum Beispiel Ärzte, Therapeuten oder Mitarbeiter eines Krankentransports Zutritt zum Haus. Es wird eine Liste geführt, in die sich diese Besuchergruppen eintragen. So können im Bedarfsfall die Kontaktpersonen ermittelt werden. Die eigenen Mitarbeiter haben weiterhin Zutritt zur Einrichtung. Jeder Besucher aber auch die Mitarbeiter betätigen die Klingel am Haupteingang. Betriebsfremde Personen klären ihr Anliegen außerhalb der Einrichtung. Jeder ist angehalten, die Zahl der Sozialkontakte auf ein Minimum zu beschränken. Deshalb reduzieren auch die Mitarbeiter ihre privaten Kontakte, um Bewohner, Kollegen und sich selbst zu schützen.
Für die Belieferung zum Beispiel durch den Bäcker, wurde eine Ablagemöglichkeit außerhalb des Hauses geschaffen, damit diese Personen das Haus nicht betreten müssen. Der Lieferant klingelt, damit Mitarbeiter erfahren, dass Ware eingetroffen ist.
Für Mitarbeiter werden selbstgenähte Mund-Nasen-Masken angeschafft. Vielen Dank für die großartige Unterstützung durch die zahlreichen Näherinnen.
Es ist ein Plan erstellt, um im Infektionsfall weiterhin handlungsfähig zu bleiben, beispielsweise sind darin Zuständigkeiten geregelt und es können Dienstpläne geändert werden.
Mehrmals täglich werden zusätzliche Arbeiten, zum Beispiel das Desinfizieren der Handläufe in den Hausgemeinschaften ausgeführt. Im Eingangsbereich ist ein zweiter Händedesinfektionsmittelständer installiert.
Um den Tagesablauf in dieser Zeit abwechslungsreicher zu gestalten, werden zusätzliche, besondere Veranstaltungen in den Hausgemeinschaften für die Bewohner angeboten, zum Beispiel wurde abends gegrillt.

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