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Telcos, Masken und Abstand halten

Was haben Gummiband, Hefe, Mehl und Toilettenpapier gemeinsam?

Sie sind die gefragtesten Gegenstände in den Regalen. Bis zum Frühjahr 2020 fristete das einfache Gummiband ein eher Nischendasein in der hintersten Regalreihe, da, wo die "Kurzwaren" noch angeboten wurden. Mit dem Nähen von "Communitys"- oder "DIY (Do it yourself)" Masken, war das einfache Gummiband ein begehrtes Objekt. Einfache Masken zum Überziehen und Abdecken von Mund und Nase sollten hergestellt werden. Diese schützen die Träger nicht vor den Viren, sie helfen aber die Weitergabe des Virus über Anhusten und Niesen zu vermeiden. Für das DRK bedeutet das: mehrere Hundert Masken für Klienten und Mitarbeiterinnen werden benötigt. Der Anfang wurde in der ersten Telefonkonfernez gemacht, die die Präsidiumsmitglieder des DRK-Kreisverbandes organisiert hatten. Frau Anja Söhl, Frau Renate Stolter, Frau Christa Schumacher, Frau Ilse Huljus und Frau Eleonore Häusler schalteten sich zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie die DRK-Ortsvereine in den Zeiten von Corona unterstützen können. Da waren die DRK-Bereitschaften mit ihren Rettungswagen, Zelten und Betreuungskomponenten schon im Vor-Alarm. Ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK hatten das Problem fehlender Schutzausrüstung zur Sprache gebracht. Jede der fünf Präsidiumsmitglieder wurde so Patin von 4-5 DRK-Ortsvereinen die für die Herstellung von Stoffmasken und gleichzeitig Verteiler an die jeweiligen Alten- und Pflegeheime, Sozialstationen, Tagespflegen, Rettungsdienst, Hausnotruf und Jugendhilfestationen sind. Innerhalb von wenigen Tagen waren mehr als 1.200 Masken genäht und verteilt. Bis Ostern werden sich die Ortsvereine auf ihre eigenen Ortschaften konzentrieren, dann wird entschieden, wie es weiter geht. Eine erste Abnehmerin war Frau Angelika Kremer vom DRK-Hausnotruf. "Wir können so unseren Kunden und uns eine Maske geben, da fühlt man sich etwas geborgener". Parallel laufen die Beschaffungen der Schutzmasken, Brillen, Anzüge und Handschuhe auf Hochtouren. Nach und nach treffen Lieferungen über den Landkreis, das Zentrallager des DRK in Hannover und direkte Bestellungen ein.

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