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Cuxhaven Gesprächskreisgebote

Kontakt halten ist das Wichtigste in dieser Zeit. Ehrenamtliche Angebote leben vom persönlichen Austausch.

Seit mittlerweile zehn Monaten kann unser Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung nicht stattfinden. Dies bedauert die Leiterin Rosi Mariathasan sehr und auch manche Teilnehmerin ebenfalls. „Selbstverständlich haben wir versucht, durch regelmäßig geführte Telefonate den Kontakt zu halten und so mit ,Rat und Tat‘ zur Seite zu stehen. Der Austausch und das Miteinander in der Gruppe kann dadurch allerdings nicht ersetzt werden. Umso mehr hoffen wir, dass es nicht mehr so lange dauern wird, bis wir uns als Gesprächskreis wieder treffen dürfen“, sagt Rosi Mariathasan.

Auch der Gesprächskreis für Pflegende Angehörige kann sich seit März 2020 nicht mehr an jedem dritten Dienstag im Monat in gewohnter Runde begegnen. Zudem war es für die Teilnehmerinnen schwer, auf die besonderen und beliebten Treffen zum Osterfrühstück, die Weihnachtfeier und den Sommerausflug verzichten zu müssen. Gerade diese gemeinsamen Erlebnisse bedeuten für die Gruppe eine Abwechslung vom Alltag, bei denen Gemeinschaft erfahren werden kann. Aber auch hier wird der Kontakt am Telefon aufrechterhalten und es kamen einige neue interessierte Angehörige telefonisch hinzu, nur: Eine persönliche Begegnung ist einfach erfüllender und kann eindringlicher Rat und Trost spenden. Der Wunsch aller ist daher: „Dass man sich einfach mal wieder sieht.“ Mitte Dezember überbrachte die Leiterin des Gesprächskreises Pflegende Angehörige Marianne Peus zur Aufmunterung einen kleinen Gruß des DRK an die Haustür der Teilnehmer. „Als besonderes Ziel im nächsten Jahr streben wir die Feier des 35-jährigen Bestehens unseres Gesprächskreises im Oktober an und hoffen, dass spätestens dann gemeinsame Treffen wieder möglich sein werden“, blickt Marianne Peus positiv gestimmt auf das Jahr 2021.

Auch die Ehrenamtlichen der Demenzbetreuung sahen sich in der dieser besonderen Zeit mit enormen Einschränkungen konfrontiert. So durften sie ab März ,ihre Seniorinnen und Senioren‘ nicht mehr besuchen, denn es galt, diese gefährdete Personengruppe vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Aber die Engagierten zeigten Kreativität indem sie beispielsweise telefonisch das Gespräch suchten oder einen kleinen Gruß an die Haustür brachten. Sehr erleichtert waren alle, als es im Sommer von Seiten der Regierung Lockerungen bezüglich der Kontaktbeschränkungen gab. Unter Einhaltung der sogenannten ,AHA-Regeln‘ (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen) und aufgrund der regelmäßig durchgeführten Corona-Tests ist es den Ehrenamtlichen seitdem wieder möglich, die Besuche durchzuführen.

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