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DRK-Bereitschaften nach schwerem Verkehrsunfall im Einsatz

Es war ein schöner sonniger Sonnabendnachmittag.

Gegen 15:00 Uhr an diesem Tag wurde die DRK-Bereitschaft Hemmoor mit einem Rettungswagen für die Gebietsabdeckung zur Rettungswache Cadenberge alarmiert. Grund dafür war, dass ein Rettungswagen aus Cadenberge und ein Rettungswagen aus Otterndorf zu einem schweren Unfall nach Bülkau ausgerückt waren. Damit das Gebiet rund um Cadenberge abgesichert ist, wurde der Rettungswagen von der DRK-Bereitschaft Hemmoor eingesetzt. Schon nach einer halben Stunde hat sich dieses System bewährt. Denn gegen 15:30 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Steinau. Hier waren sechs Motorräder auf der Straße Norderwesterseite in Richtung Bad Bederkesa unterwegs, als plötzlich aus unbekannter Ursache ein 83- jähriger Mann mit seinem Aufsitzmäher von seinem Grundstück auf die Fahrbahn fuhr ohne auf die Motorräder zu achten. Dieses hatte schwerwiegende Folgen. Drei der Motorräder, Marke Harley Davidson machten einen Schlenker und kamen noch an dem Mäher vorbei. Die nächsten beiden Motorräder kollidierten mit dem kleinen Rasenmäher Trecker. Die Fahrer der beiden Harleys und eine Beifahrerin sowie der Fahrer des Aufsitzmähers wurden dabei schwer verletzt. Als erstes trafen die Feuerwehr Steinau und die DRK-Bereitschaft Steinau an der Unfallstelle ein. Sofort wurde einer der Fahrer von der Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft aus einem tiefen Wassergraben gerettet. Die DRK-Bereitschaft Steinau unter der Leitung von Bernd von Holt übernahmen zusammen mit der Feuerwehr die Erstversorgung und Betreuung der vier schwer verletzten Personen. Bis zum Eintreffen der DRK-Rettungswagen aus Otterndorf, Hemmoor, Lintig und dem Rettungswagen der DRK-Bereitschaft Hemmoor, der in Cadenberge auf der Wache die Gebietsabdeckung hatte und den beiden DRK-Notärzten aus Hemmoor und Neuhaus. Wie Bernd von Holt berichtet, war hier alle Hände voll zu tun, um die vier Verletzten erst einmal zu sichten, Verletzungsmuster feststellen, lagern und versorgen. Aber er kann sich hier auf sein Team der DRK-Bereitschaft Steinau verlassen. Alles lief vorzüglich und ruhig ab. Beim Eintreffen der Notärzte und der Rettungswagen wurden die schwer Verletzten dann an den DRK-Rettungsdienst übergeben und dort weiter versorgt, bevor sie in die Kliniken nach Cuxhaven und Bremerhaven gefahren wurden. Währenddessen wurde alles wieder aufgeräumt und im Fahrzeug verstaut. Nach zwei Stunden Einsatz auf der Straße wurde dann das Fahrzeug gereinigt und alle Materialien wieder aufgefüllt. So ging ein aufregender Sonnabendnachmittag vorüber. Ein großes Lob und großer Dank wurde den gut ausgebildeten Rettern der Bereitschaft Steinau für die hervorragende Versorgung der schwer verletzten Patienten ausgesprochen.

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