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Großalarm ausgelöst

Große Übung für Feuerwehren im DRK-Seniorenheim Haus Am Dobrock.

Großalarm für die Feuerwehren Cadenberge, Einheit Wingst Dobrock und Westerham, Geversdorf, Neuhaus, Oberndorf und Bülkau, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Peter Gorski sowie die DRK-Bereitschaft Wingst und ein Rettungswagen der DRK-Bereitschaft Hemmoor, am Freitagnachmittag um 17:17 Uhr. Folgendes Einsatzszenario stellte sich den 135 Einsatzkräften vor Ort. Im Seniorenheim Haus am Dobrock im Lindenweg in Cadenberge war gegen 17:15 ein „Feuer“ im Haus drei im Obergeschoss ausgebrochen. Sehr schnell breitete sich dieses auf mehrere Zimmer aus. Eine starke Rauchentwicklung war sichtbar. Zehn Personen waren noch im Gebäude. Für das Personal war wegen des stark verqualmten Treppenhauses keine Rettung der Bewohner möglich. Schon kurz nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort ein. Umgehend rüsteten sich mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz aus und drangen in das Brandobjekt ein. Währenddessen wurde bereits eine Wasserversorgung aufgebaut. Nach und nach trafen die Einsatzkräfte vor Ort ein. Peter Gorski übernahm die Einsatzleitung aller Wehren vor Ort und teilte diesen Einsatz in vier Brandabschnitte ein. Innenangriff, Löschangriff mit Schlauchleitung über lange Wegstrecke legen, Verletztenablage sowie einen Angriff über den Balkon im hinteren Bereich. Nachdem alle Gruppenführer ihre Anweisungen erhalten hatten lief alles ordnungsgemäß ab. Durch die Feuerwehr wurde ein Verletztensammelplatz eingerichtet, wohin die Verletzten nach und nach transportiert und an den Rettungsdienst (DRK-Bereitschaft Hemmoor) übergeben wurden. Einige Feuerwehrleute unterstützten den Rettungsdienst der Bereitschaft Hemmoor. Die Bereitschaft Wingst unter Leitung von Rene Herchenhahn und Yvonne Kühne hatte die Aufgabe eine Betreuungsstelle in der Turnhalle im Gutspark einzurichten, wohin die 40 anwesenden Bewohner gebracht werden sollten. Die Graf Bremer Straße und der Lindenweg waren zur Zeit der Übung voll gesperrt. Nachdem mit einem Überdruckbelüfter das Haus wieder rauchfrei war, wurde in der Nachbesprechung von den Beobachtern nur sehr wenig zu bemängeln. Insgesamt waren 135 Einsatzkräfte von Feuerwehr, davon 30 Atemschutzträger, und Bereitschaft Wingst und Hemmoor sowie über 20 Mitarbeiter des Seniorenheimes vor Ort die gegen 19:30 Uhr wieder einrücken konnten.

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