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Blutspende Armstorf

Blutkonserven werden immer benötigt. Besonders in Zeiten von Corona ist es wichtig, die Versorgung aufrecht zu erhalten.

Dieses Mal lief alles anders beim Blutspendetermin in Armstorf. Angesichts der Corona-Krise wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die gesundheitliche Sicherheit der Spenderinnen und Spender zu gewährleisten. Schon im Vorfeld setzte sich der Ehrenamtskoordinator Bernward Kaltegärtner mit dem Ortvereinsteam Armstorf zusammen, um die Logistik zu besprechen. Die neuen Bedingungen und die Regeln wurden festgehalten, um den Ablauf der Blutspende in Armstorf sicher zu stellen. Das Team hatte die Aufgabe die räumlichen Voraussetzungen und die Verpflegung der Blutspender auf die neue Corona-Situation auszurichten. Es wurden Lunchtaschen gepackt, deren Inhalt allerdings nur ein schwacher Trost für die sonst so gute Bewirtung in Armstorf waren. Mit ausreichendem Sicherheitsabstand standen am Blutspendetag 110 Personen, davon 6 Erstspender geduldig vor der Tür des Armstorfer Jugendzentrums. Das medizinische Fachpersonal des Team 37 aus Rastede überprüfte den Gesundheitszustand der Spenderinnen und Spender, ließ nach dem Messen der Körpertemperatur und einer infektionsbezogenen Befragung eine Teilnahme zu. In einem Einbahn-System wurden die Blutspender durch das Gebäude geschleust, um somit die Ansteckungsgefahr zu minimieren. „Unser Helferteam vor Ort hat sich der Herausforderung gestellt und den veränderten Ablauf gemeistert. Wir sind sehr zufrieden, dass 110 Spender bei uns waren,“ erklärte die 1. Vorsitzende Kathrin Pilzweger. Einer der ersten Spender war Thomas Schult aus Lamstedt. Er war der absolute Spitzenreiter an diesem Tag mit seiner 125. Blutspende. Schon während seiner Studienzeit hatte er die Chance ergriffen, Menschen durch seinen Einsatz zu helfen. Über eine Auszeichnung für die 80. Spende freute sich auch Marco Hildebrandt aus Hollenseth. Er konnte nicht nur eine prall gefüllte Lunchtasche mit nach Hause nehmen, sondern erhielt auch ein Präsent von der stellvertretenden Vorsitzenden Rita Bremer. Ebenfalls aus dem Ort kam Birgit Popp nach Armstorf und gab ihre 40. Blutspende ab. Als 100. Tages-Spenderin wurde Helga Marx registriert, die eigentlich ihren Geburtstag feiern wollte. „Ich darf ja keine Gäste einladen, daher hatte ich heute Zeit,“ erzählte das Geburtstagskind und erhielt ein Geschenk überreicht.

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