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Neues aus der Sprachwerkstatt

Eine unterstützende Form der alltagsintegrierten Sprachförderung ist das Prinzip des „WerkstattLernens“

„WerkstattLernen“ ist ein Aspekt, das Bildungsangebot in den Kindertagesstätten zu erweitern. In diesem Jahr fand im September in den Räumen der Sprachwerkstatt eine Themenwoche dazu statt.
Dieses Mal hieß es „ Alles was die Malertöpfe hergeben“. Hierzu wurden Kindergruppen mit Ihren Erzieher*innen aus den Kindertagesstätten der Stadt Cuxhaven eingeladen. An jeweils fünf Vor- und Nachmittagen hatten die Kinder die Gelegenheit kreativ tätig zu sein. Für die Kinder gab es acht verschiedene Stationen, an denen sie ausprobieren konnten, was mit Farben möglich ist. An acht Stationen konnte zum Beispiel ein Farb–Experiment durchgeführt werden. Es wurden Steine bemalt und verschiedene Maltechniken, wie beispielsweise Aquarellmalerei, konnten ausprobiert werden. An einer weiteren Station wurde mit verschiedenen Stempeln, die aus Alltagsmaterialien hergestellt wurden, gedruckt. Das Material regt alle Sinne an, lädt zum Anfassen ein und macht Lust, sich damit auseinander zu setzen. Nach den Prinzipien des „WerkstattLernens“- freie Wahl der Arbeitsmaterialien, die vorbereitete Umgebung und die nicht- direktive Haltung der Erwachsenen konnten die Kinder nach Lust und Laune ausprobieren. Jedes Kind hatte die Möglichkeit an der jeweiligen Station so lange zu bleiben und die verschiedenen Materialien und Farben auf verschiedenem Untergrund auszuprobieren, bis es seiner Meinung nach wechseln wollte. Die Experimente wurden auch teilweise von zwei Kindern gemeinsam durchgeführt, gemeinsam beobachtet und sie konnten ihre Beobachtung gegenseitig austauschen. Immer wieder war das Erstaunen groß, welche individuellen Kunstwerke entstanden und welche Farbe sich wie verhält, wenn sie zum Beispiel auf Stein oder Papier aufgetragen wurde. Die Erzieher*innen konnten die Kinder während ihrer „Schaffensphase“ beobachten. Es war teilweise erstaunlich für sie zu sehen, wie konzentriert, interessiert und selbständig die Kinder waren.
Zum Abschluss hatten alle Kinder nochmal die Möglichkeit, über ihre Erfahrung zu berichten, über das, was ihnen gut gefallen hat und welche Station aus ihrer Sicht die Beste war. Die geschaffenen Kunstwerke wurden – nachdem sie getrocknet waren - in die jeweiligen Kindertagesstätten gebracht und unter großer Freude an die kleinen Künstler übergeben.

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