Über uns

Yvonne Kühne stellt sich vor

Erste-Hilfe-Ausbilderin auch in der Bereitschaft aktiv.

„Mein Name ist Yvonne Kühne und ich engagiere mich seit 33 Jahren ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz, 20 Jahre davon bin ich bereits für den DRK-Kreisverband Land Hadeln als Erste-Hilfe-Ausbilderin aktiv und bekleide aktuell zusätzlich das Amt der stellvertretenden Bereitschaftsleiterin in der Wingster Bereitschaft.
Mir persönlich liegt es sehr am Herzen, meinen „Schülerinnen und Schülern“ für den Bedarfsfall das erforderliche Rüstzeug sowie Sicherheit und Mut mit auf dem Weg zu geben, als Ersthelfer aktiv zu werden. Ersthelfer können nichts falsch machen, nur wer nichts tut, tut das Falsche! Die Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes können lebensentscheidend sein.
Die Erste-Hilfe-Ausbildung unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. In der Theorie befassen wir uns mit Hintergrundwissen. Es geht darum, Verständnis zu entwickeln für verschiedene Krankheitsbilder, aber auch für die erforderlichen Rettungsmaßnahmen. Im praktischen Teil, der den größten Zeitansatz hat und natürlich nicht zu kurz kommen darf, nehmen wir uns Zeit für das Erlernen der Maßnahmen zur Wundversorgung, das abnehmen des Helms und zu guter Letzt beschäftigen wir uns intensiv mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und natürlich auch den Umgang mit dem automatisierten externen Defibrillator, kurz AED genannt. In verschiedenen Fallbeispielen haben die Teilnehmer dann die Möglichkeit sich aktiv in den Lehrgang einzubringen und das eben Erlernte gleich praktisch in die Tat umzusetzen.

Die meisten Leute verbinden „Erste Hilfe“ gedanklich schnell mit einem Verkehrsunfall, aber Erste Hilfe fängt schon viel früher an, z.B. bei der Reanimation. Wir zeigen, worauf zu achten ist, wenn man den Druckpunkt sucht und wie man am besten eine Kompression herstellt und warum die gewählte Technik in der gegebenen Situation nun gerade eine gute Möglichkeit ist, um eine Reanimation zu leisten. Ich erkläre es Schritt für Schritt und danach zeige ich es ganz klassisch an der Reanimationspuppe, die vor mir liegt und jeder Teilnehmer bekommt die Gelegenheit, es individuell selbst praktisch zu üben und vielleicht den einen oder anderen Tipp von mir anzunehmen, damit es etwas leichter geht.

Der Ersthelfer ist der verlängerte Arm des Rettungsdienstes. Je besser die Erste-Hilfe- Maßnahmen vor Ort durchgeführt wurden, desto besser kann später der Rettungsdienst daran anknüpfen.

Schauen wir uns mal die Fakten an: Wir haben unser Gehirn, das drei Minuten ohne Sauerstoff auskommen kann, bis die ersten Schäden entstehen. Der Rettungsdienst hat allerdings eine Regelausrückzeit von bis zu 12 Minuten. Das heißt, wir haben eine Differenz von neun Minuten, in denen geholfen werden muss und dafür sind die Ersthelfer enorm wichtig.

Die meisten Unfälle und internistischen Notfälle passieren im privaten oder beruflichen Bereich, das vergessen viele Ersthelfer. Deshalb setze ich mich ich für die Erste-Hilfe-Ausbildung ein, weil Ersthelfer Leben retten können!“

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