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Eigenschutz ist wichtig und fängt bei den Gummihandschuhen an

Bereits im Kindesalter ist es wichtig, dass sich Kinder untereinander helfen können.

Damit die Mädchen und Jungen in Notfallsituationen richtig reagieren, sollten sie schon frühzeitig an Erste-Hilfe-Maßnahmen herangeführt werden. Aus diesem Grund bot das JRK-Armstorf mit der Ausbilderin Stephanie Schiefler ein Juniorkurs an. Die Kinder sollten ein Bewusstsein für Gefahren entwickeln, um Verletzungen zu vermeiden und die eigene Sicherheit zu erhöhen. „Was ist zu tun, wenn ihr einen Verletzten findet,“ diese Frage stellte Stephanie Schiefler den Mädchen und Jungen aus Armstorf am Beginn des Lerntages. Nachdem geklärt war, dass die Person angesprochen werden muss, lernten sie den Notruf über 112 abzusetzen. Hier kamen die „5 W-Fragen“ ins Spiel. Die Kinder erhielten die Information, dass der Verlauf des Telefongespräches mit der Rettungsleitstelle immer gleich ablaufe. Nach dem theoretischen Teil wurde den Kindern praktische Handhabungen vermittelt, wie Kopfverletzungen und andere offene Wunden versorgt werden. Als erstes ging es um den Ablauf der Rettungskette, die immer nach einem vorgegebenen Schema abläuft. Den Mädchen und Jungen sollte durch die Übungen ein Sicherheitsgefühl vermittelt werden, um ihr Selbstbewusstsein und ihre Zivilcourage zu fördern. „Wenn man weiß, was zu tun ist, kann man besser mit der Situation umgehen,“ erkannte auch die neue 1. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Armstorf Katrin Pilzweger, die ebenfalls am Erste-Hilfe-Kurs teilnahm. Das nachhaltige Lernen führt bei den Kindern in vielen Kompetenzbereichen zu positiven Effekten. Die Anwesenden halfen sich gegenseitig, die fiktiven Wunden zu verbinden und brachten die "Verletzten" in die Stabile Seitenlage. „Jeder kann helfen“, erklärte Stephanie Schiefler und nach dem umfangreichen Übungstag waren sich alle Anwesenden einig: „Wir schaffen das.“ Am Ende der Juniorhelfer Ausbildung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde.

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