Über uns

Großfeuer zerstörte Werkstatt- und Lagerhalle.

Drei Firmenfahrzeuge und ein Gabelstapler verbrannten in der Lagerhalle.

Am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr waren Anwohner der Landstraße in Osten Isensee von einem Nachbarschaftsbesuch zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Plötzlich bemerkten sie mehrere laute Knallgeräusche, die von einem Tischlerei- und Zimmerreibetrieb kamen. Sie schauten nach, was dort los sei und sahen ein Feuer in der Werkstatt- und Lagerhalle des Betriebes. Sofort alarmierten sie den Inhaber der Halle und riefen über Notruf die Feuerwehr. Über die Leitstelle Bremerhaven wurden die Feuerwehren aus Osten, Basbeck, Heeßel, Westersode, Warstade, Einheit Oberndorf und Bentwisch, Einheit Wingst, die Feuertechnische Zentrale Cadenberge sowie eine Drehleiter vom Zug 1 der Stadt Stade, Gemeindebrandmeister SG Hemmoor Björn Müller, stellvertretender Gemeindebrandmeister Land Hadeln Ost Peter Gorski und den stellvertretenden Abschnittsleiter Holger Meier sowie ein Rettungswagen des Regelrettungsdienstes und die Polizei die aus Hemmoor und Cuxhaven anrückte. Später wurde die DRK-Bereitschaft Hemmoor und der Kreisbereitschaftsleiter Friedrich von Saldern mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte und zur Versorgung der insgesamt 210 Einsatzkräfte mit Heiß- und Kaltgetränken. Als die ersten Kräfte der Feuerwehren eintrafen brannten die Werkstatt- und Lagerhalle mit angrenzender Heizung und einem Hackschnitzellager bereits in voller Ausdehnung. Schon bei der Anfahrt war das Großfeuer weithin sichtbar. Da die Wasserversorgung am Anfang sehr schwierig war, begann man mit wasserführenden Tanklöschfahrzeugen den Löschangriff. Über lange Wegstrecken wurden viele hundert Meter Schlauchleitungen verlegt, sodass nun von allen Seiten das Feuer bekämpft werden konnte. Über die Drehleiter Zug 1 Stade wurde das Feuer von oben bekämpft. In der Lagerhalle standen drei Klein-LKW die mit Werkzeug und anderem Material voll beladen waren. Des Weiteren verbrannten ein Gabelstapler und viele hochwertige Werkzeuge und Maschinen, einige vorgefertigte Materialien und Türen sowie ein großer Teil gelagertes Holz. Das Feuer drohte bereits auf ein weiteres Werkstattgebäude und Wohnhaus überzugreifen. Dieses konnte aber durch den hervorragenden Einsatz der Feuerwehren verhindert werden. Die Werkstatt- und Lagerhalle war aber nicht mehr zu retten. Um an die Brandnester zu gelangen wurde mit einem Bagger eines Lohnunternehmens aus Osten Achthöfen das Gebäude zum größten Teil abgetragen. Laut ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von etwa 700.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Feuerwehr Osten stellte eine Brandwache die bis in die Morgenstunden vor Ort war. Die Brandursache ist zurzeit noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

zurück zur Übersicht