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Demenz stand im Mittelpunkt des Abends bei „Du bist meine Mutter“

Stadttheater Cuxhaven und Deutsches Roten Kreuz kooperierten
Bereits zur Einführung in das Stück, die eine Stunde vor Beginn stattfand, waren zahlreich Theaterbesucher erschienen.

Dorothee Starke vom Bremerhavener Kulturamt hat das Stück inszeniert und gab im Vorwege Einblicke in das, was die Zuschauer bei der Aufführung von Martin Kemner erwarten durften. „Autor Joop Admiraal (1937-2006) hat über seine Mutter und die verschiedenen Phasen der Demenz, die sie durchlebte, geschrieben“, so Starke. Aufgebaut sei ihre Inszenierung als Trauerarbeit. Der Sohn besucht nach dem Tod der Mutter ihr ehemaliges Zimmer im Pflegeheim und denkt zurück an seine sonntäglichen Besuche bei ihr. „Ständig nur mit Geduld zu reagieren“, weiß Starke, sei „nicht möglich“. Vor etwas mehr als drei Jahren feierte das Stück Premiere – Anfang März wurde es nun in Kooperation mit dem DRK Cuxhaven/Hadeln im Cuxhavener Stadttheater aufgeführt. Vor und nach der Aufführung beantworteten Traute Haselberger, Marianne Peus und Rosemarie Mariathasan fachkundig alle Fragen rund um das Thema Demenz. „In thematischer Anknüpfung an ein Bühnenerlebnis darauf aufmerksam zu machen, dass unser Leistungsspektrum sehr breitgefächert ist, war eine gute Möglichkeit “, resümiert Christian Stollmeier, Abteilungsleiter Pflege beim DRK. Wer Näheres über Schulungsangebote für Angehörige, Firmen, Institutionen oder die Ausbildung Ehrenamtlicher zur Begleitung von Menschen mit Demenz erfahren möchte, kann sich telefonisch unter (0 47 21) 42 24 27 mit dem Team der Sozialstation Cuxhaven oder direkt mit den Schulungsbeauftragten Marianne Peus (01 51-44 00 58 84) sowie Rosemarie Mariathasan (01 51-44 00 58 82) in Verbindung setzen.

Foto: Gruppenaufnahme der Kooperationspartner mit Heike Ricke (Kulturamt Stadt Cuxhaven) und Dorothee Starke (r.) sowie Wolfgang Steiner, der beim Auf- und Abbau der DRK-Präsentation unterstützte, in der vorderen Reihe.

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