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Großübung: Tidenkieker drohte auf der Elbe zu sinken

Am Dienstagabend gab es für die Mannschaft der DLRG Drochtersen, für die Feuerwehr Drochtersen sowie für die DRK-Bereitschaften aus Drochtersen und Hemmoor gegen 19.00 Uhr Alarm

Alle Fahrzeuge sollten sich auf dem Parkplatz im Hafen am Ruthenstrom einfinden. Sofort machten sich ca. 40 Einsatzkräfte auf dem Weg.
Einsatzlage: Das Fahrgastschiff Tiedenkieker war in Seenot geraten und meldete, dass sich viele Verletzte, einige davon schwer verletzt, an Bord befinden. Drei Personen waren über Bord gegangen und trieben in der Elbe. Das Schiff droht zu sinken. Eile war geboten. Ein Boot der DLRG machte sich auf den Weg zum Havaristen.
An Land bauten die DRK-Einheiten einen Verbandsplatz auf. Dort konnten bis zu 15 Verletzte behandeln werden.
Die Feuerwehr Drochtersen übernahm den Funkverkehr mit ihrem Einsatzleitwagen. Die aus dem Wasser Geretteten waren unterkühlt und so erhielten sie zunächst Decken, bevor ihre Verletzungen behandelt werden konnten. Einige Rettungskräfte vom DRK wurden mit dem DLRG-Boot zum verunfallten Schiff übergesetzt, um dort die Verletzten an Bord zu behandeln.
Nach der ersten Sichtung fand man noch acht Personen an Bord von denen vier schwer verletzt waren und einer reanimiert werden musste. Das DLRG-Boot wurde beauftragt, Leichtverletzte an Land zu bringen und weitere Kräfte und einen Arzt von dort an Bord zu holen. In dieser Zeit wurden die Schwerverletzten behandelt und die Reanimation durchgeführt. Nach ungefähr zwei Stunden hatte man alle Personen gerettet und an Land gebracht. Eine Person ist leider verstorben. Das havarierte Schiff wurde vom DLRG-Boot in den Hafen geschleppt.
Danach war die Großübung beendet. Eine sehr gute Zusammenarbeit mit DLRG, Feuerwehr und DRK-Bereitschaften wurde in der Nachbesprechung sehr gelobt. Es klappte alles wie am Schnürchen wurde vom DLRG bescheinigt. Solche Übungen sind zwingend notwendig da der Schiffsverkehr auf der Elbe sehr stark ist und auch immer mehr zunimmt.

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