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DRK-Bereitschaften aus Hemmoor und Nordleda bei Großfeuer im Einsatz.

Am Sonnabend, dem 9. September, kurz nach 23 Uhr bemerkte ein Anwohner auf dem Anwesen der Florahütte in Otterndorf durch lautes Knallen, das eine große Lagerscheune in voller Ausdehnung brannte.

Umgehend wurde über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Otterndorf, Belum, Neuhaus, Nordleda, Osterbruch und Neuenkirchen rückten sofort zum Brandobjekt aus, welches bereits weithin sichtbar war. Nach Erkundung durch die Feuerwehr Otterndorf wurde die Drehleiter aus Cuxhaven zur Unterstützung angefordert. Über lange Wegstrecken mussten Schläuche verlegt werden; dafür alarmierte man die Freiwillige Feuerwehr Wingst mit einem Schlauchwagen. Die DRK- Bereitschaft Nordleda war zur Absicherung der Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen vor Ort. Zur Versorgung der etwa 170 Einsatzkräfte kam die DRK-Bereitschaft Hemmoor Einheit Küche – unter der Leitung von Daniela Meyer-Krebs – die alle Einsatzkräfte mit Kalt- und Heißgetränken sowie einer leckeren Erbsensuppe versorgte.
In der Scheune lagerten unter anderem Photovoltaik Platten, diverse Materialien für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, Dekoartikel und auch Maschinen wie Rasenmäher, Trecker und Gartengeräte. Auch ein 1.000 Liter fassender Heizöltank und einige Gasflaschen befanden sich in der Scheune. Wie Ortsbrandmeister Alexander Meier berichtet, konnten zwei in der Nähe stehende Wohnhäuser und weitere Gebäude durch Riegelstellung geschützt werden. Zum Löschen wurden auch Wasserwerfer eingesetzt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht an der Hand. Vor Ort waren auch Gemeindebrandmeister Tim Fritsche und sein Stellvertreter Mathias Papke. Von der Polizei wird der Schaden auf 350.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Mit einem Bagger wurden die Glutnester freigelegt, damit diese abgelöscht werden konnten. Die Stader Landstraße (B 73) musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde von der Straßenmeisterei umgeleitet. Eine Brandwache wurde von der Feuerwehr bis in die Morgenstunden vor Ort gestellt. Die DRK- Einheiten konnten gegen 4.15 Uhr wieder einrücken. Danach mussten die Fahrzeuge wieder einsatzbereit hergerichtet werden. Somit war der Einsatz gegen 5 Uhr für alle DRK-Kräfte beendet.

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