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„Jonas und die Zuckerrakete“

Ein Projekt zur gesunden Ernährung.

Viele Kinder wissen kaum etwas über eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Zur Kakaozeit, am Nachmittag, oder zum Frühstück in den Ferien, werden eher zuckereiche Speisen mitgebracht und verzehrt, selten auch mal Obst und Gemüse.
Vielen Erziehern, Eltern und Kindern ist oft nicht bewusst, wie viel Zucker sie pro Tag zu sich nehmen.
Aus diesem Anlass hat Michaela Dittberner sich ein Projekt überlegt, welches zu dem Thema im Hort durchgeführt werden kann.
Das Projekt wurde in die Geschichte „Jonas und die Zuckerrakete“ von Christina Lachkovics-Budschedl (Verlag: G & G Kinder- u. Jugendbuch; Auflage: 1 (19. September 2016)) gebettet. Zu Anfang durften die Kinder ein Brainstorming zu Papier bringen. Jeder stellte dann seine Ergebnisse vor. Anhand dessen betrachteten sie die Ernährungspyramide und gingen näher auf das Thema ein. Zum Abschluss gab es immer eine Teilgeschichte aus dem oben genannten Buch und die Kinder lauschten gespannt. Viele waren auch sehr gespannt, was in der nächsten Geschichte passiert oder äußerten ihre Gedanken wie es weiter gehen könnte.
Im nächsten Angebot haben die Horties sich mit Zuckerwürfel und Süßspeisen befasst. Die Kinder versuchten einzuschätzen, wie viele Zuckerwürfel in den jeweiligen Produkten (Milchschnitte, Caprisonne, Kinderriegel, 1 Liter Cola etc.) stecken. Viele konnten es realistisch einschätzen, andere hingegen waren sehr erstaunt und zugleich erschrocken über die Zuckermenge.
Um den Kindern das Obst näher zu bringen, durften sie in Partnerarbeit und mit verbundenen Augen verschiedene Obst- und Gemüsesorten probieren. Manche Kinder haben so Obstsorten entdeckt, die sie nicht kannten, die ihnen aber sehr gut schmeckten. Alle hatten ihren Spaß und aßen in gemütlicher Runde das restliche Obst und Gemüse auf.
Als letztes haben die Kinder gemeinsam Orangensaft und Müsliriegel hergestellt. Sie waren sehr neugierig und hatten Spaß mit einer elektrischen Saftpresse ihr eigenes Glas Orangensaft zu pressen. Dabei stellten viele fest, dass nur wenige Orangen für ein Glas Saft benötigt werden und dass dieser ganz anders schmeckt als aus einem Tetrapack. Auch kein großer Aufwand war es, die Müsliriegel zu backen.
Es war eine schöne Projektwoche und jedes Kind hat sich einen kleinen Hefter angelegt, welchen es seinen eigenen Portfoliomappen hinzufügen möchte. Das Interesse nach diesem Projekt ist so groß, dass die Kinder immer wieder nach einer erneuten Durchführung fragen oder davon erzählen, dass sie die Rezepte zu Hause ausprobiert haben.

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