Archiv 2017

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Ein Blick über den Tellerrand lohnt immer!

Sich begegnen, Austausch ermöglichen, Interessantes erleben und Spaß haben...

Unter diesem Motto trafen sich Vertreter aus den Kreisverbands- und den Ortsvereinsvorständen Land Hadeln und Cuxhaven zur Studienfahrt nach Papenburg.
Erstes Ziel war der DRK-Kreisverband Emsland. Nachdem die Gäste von der Elbmündung sehr herzlich empfangen wurden, nahm sich Geschäftsführer Thomas Hövelmann die Zeit, seinen leistungsstarken Verband und die breit gefächerte Angebotspalette vorzustellen. Viele Gemeinsamkeiten im hauptamtlichen Bereich, wo man in ähnlichen Geschäftsbereichen unterwegs ist, wurden festgestellt, aber auch neue Ideen für das Ehrenamt wurden interessiert mit dem Fazit diskutiert: Ein Blick über den Tellerrand lohnt immer!
Der anschließende Besuch der Meyer-Werft begann mit einem gemütlichen Teetrinken nach Ostfriesenart im ehemaligen Laderaum der Brigg „Friederike“. Albert Albers, der sein Arbeitsleben auf der Meyer-Werft verbracht hatte, wusste Historisches von der Familie Meyer zu berichten, die es als einzige von ehemals vielen Werften im Emsland geschafft hat, sich zu einer der weltweit führenden für den Bau gigantischer Kreuzfahrtschiffe zu etablieren. Der Gang durch die Produktionshallen und die „direkte Konfrontation“ mit den im Bau befindlichen Luxuslinern war für alle beeindruckend.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Treffens mit Dr. Rudolf Seiters, dem Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, der zwar sein Büro in Berlin hat, in Papenburg jedoch zu Hause ist. Er berichtete von besonderen Erlebnissen während seiner Rot-Kreuz-Arbeit und nahm sich beim gemeinsamen Mittagessen viel Zeit, um mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Sehr zu seiner Freude überreichten die Gäste einen Scheck über 10.000,- Euro. Sie leisteten damit einen wertvollen Beitrag zur Linderung der Hungersnöte auf dem afrikanischen Kontinent, wo das Rote Kreuz mit internationalen Hilfsteams teilweise direkt vor Ort ist, um den Notleidenden zu helfen.
Der letzte Programmpunkt war ein Abstecher in die Vergangenheit: Die von-Velen-Anlage zeigte als Freilichtmuseum, wie hart und entbehrungsreich es für die Moorkolonisten war, das Emsland nutzbar und zu einer so schönen, lebens- und liebenswerten Region, wie sie heute ist, zu machen. Die urige Diele im „Papenbörger Hus“ war ein gemütlicher Ort, die neu gewonnenen Eindrücke lebhaft zu diskutieren.

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