Archiv 2017

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Ei, Ei, Ei was schlüpft denn da?

Ein ganz besonderes Projekt fand in der Otterndorfer Kita statt.

Dort hatten die Kinder die Gelegenheit, beim Ausbrüten von Küken mittels Brutmaschine dabei zu sein. Zu dem spannenden Projekt gehörte natürlich nicht nur das Schlüpfen der Küken nach 21 Tagen, sondern auch die Vorbereitungen und Nachbereitungen für die Küken. Am Anfang musste natürlich die Brutmaschine mit Eiern gefüllt werden und die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit eingestellt werden. Damit auch alle regelmäßig die Entwicklung im Ei sehen konnten, wurde eine „Kuckhöhle“ gebaut, diese bestand aus einem Kasten mit einer Decke drauf, so dass die Kinder mit einer Lampe ins Ei schauen konnten. Täglich wurde die Entwicklung im Ei von den Kindern dokumentiert. Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit, den Hühnerhof der Familie Jäger in Steinau zu besuchen. Dort konnten alle bei der Sortierung der Eier zuschauen und natürlich frisch gekochte Eier essen.
Das Highlight war die Hühnersafari, bei der die Kinder in einem Anhänger über das ganze Gelände gefahren wurden, so dass sie alle Hühner beobachten konnten.
Es kamen selbstverständlich auch Hühner zu Besuch in die Kindertagesstätte, um zu schauen, wie denn überhaupt Hahn und Henne aussehen und um Unterschiede festzustellen.
Als der Schlupftermin immer näher rückte und die Küken im Ei immer größer wurden, musste selbstverständlich dafür gesorgt werden, dass die Küken danach auch einen Stall, Wärmelampe und Futter hatten. Also gingen alle zusammen für die Küken einkaufen und richteten in der Kindertagesstätte alles ein.
Als der Schlupftag kam, hieß es erstmal Geduld haben, denn am Anfang hörte man nur das Piepen der Küken und konnte ein paar winzige Löcher sehen. Erst am Tag darauf schlüpften dann fünf Küken nacheinander und alle Kinder überlegten sich Namen für die Küken. Da uns über die gesamte Projektzeit unser Stoffhuhn Hilda begleitet hatte und jeden Tag bei einem anderen Kind zu Hause war, beschlossen alle zusammen, dass alle Kükennamen mit H anfangen sollten.
Die Küken werden täglich größer und laufen mittlerweile in ihrer eigenen Hühnerherde im Freilauf rum. Da allen Kindern und Erziehern das Projekt sehr viel Spaß gemacht hat, wird es sicherlich noch einmal wiederholt wird.

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