Archiv 2017

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Nanu, was ist denn das?

An einem Freitagnachmittag kam die Betreuungsassistentin Silvia ganz aufgeregt zum Dienst und erzählte, dass an der Straße ein verletzter Vogel liegt.

Sie hätte ihn schon auf die Seite gelegt und was man nun machen solle? Nach kurzer Unterredung waren sich alle einig, den Vogel zu holen und zu sehen, wie man helfen kann. Also: erstmal von der Straße! (Auf unseren Jacken steht ja auch “Ich helfe“) Gesagt, getan. Nach langem hin und her und Telefonaten mit Tierarzt und NaBu (und der Arbeit im Seniorenheim, die ja nicht vernachlässigt werden durfte) wurde beschlossen, den Vogel erstmal mit nach Hause zu nehmen. Nachdem Silvia Würmer gesucht, gefunden, verfüttert und mit Hilfe einer Einwegspritze Wasser in den Schnabel getröpfelt hatte, war der Specht erstmal zufrieden und wartete den Feierabend ab. Leider wollte er dann alle zwei Stunden etwas zu fressen und trinken haben, so dass er zu einer Bekannten nach Belum ziehen musste, die eine Voliere hat und auch die Zeit, den Kleinen zu betüddeln. Er war übrigens nicht verletzt, sondern nur ausgetrocknet und es geht ihm gut. Wenn er wieder bei ganz bei Kräften ist, soll er ausgewildert werden.

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