Archiv 2017

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Abschluss zur staatlich anerkannten Heilpädagogin

„Mein Name ist Kathrin Heidmann und ich arbeite seit ca. 5 ½ Jahren im DRK-Hort in Otterndorf als Erzieherin.

In den letzten zweieinhalb Jahren konnte ich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin berufsbegleitend an der BBS Cuxhaven in Teilzeit absolvieren. Jeden Freitag zwischen 8 und 17 Uhr habe ich mit 19 weiteren Mitschülern, die aus vielen unterschiedlichen sozialen Berufsfeldern kamen, zusammen die Fachschule für Heilpädagogik besucht.
Aber was bedeutet eigentlich Heilpädagogik? Die Heilpädagogik ist ein Spezialgebiet der Pädagogik. Sie richtet sich in Praxis und Theorie an Menschen (mit Behinderung oder von einer Behinderung bedroht) jeglichen Alters und beinhaltet die Erziehung, Bildung, Förderung, Begleitung und Inklusion unter sogenannten „erschwerten“ Bedingungen.
Während der Ausbildung hatte ich also die Möglichkeit, theoretisches Wissen direkt mit der Praxis zu verknüpfen. Inhalt dieser Ausbildung war es, eine eigene Berufsidentität zu entwickeln und zu lernen, Menschen in besonderen Lebenssituationen zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen.
Weitere Lernfelder der Ausbildung waren das heilpädagogische Handeln zu planen, heilpädagogische Methoden anzuwenden, heilpädagogische Konzepte zu entwickeln und die heilpädagogische Arbeit zu organisieren.
Neben dem Unterricht hatte ich 2015 auch die Gelegenheit, gemeinsam mit meiner Klasse eine Studienfahrt nach Berlin zur Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik e.V. zum Thema „Heilpädagogik – Sinn, Struktur, Perspektive“ zu besuchen.
Am wichtigsten für mich war es in dieser Ausbildung jedoch, die heilpädagogischen Grundsätze - nämlich die Ressourcenorientierung, die Individualität, die Selbstbestimmung, die Partizipation, die Akzeptanz bzw. Toleranz und die Ganzheitlichkeit eines Menschen - kennenzulernen und diese nun in die Praxis im DRK-Hort Otterndorf umzusetzen zu können.“

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