Archiv 2017

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Frühstück mit dem Ortsverein Lamstedt

Gaumenfreuden und reichlich Unterhaltung waren beim Lamstedter DRK-Frühstück angesagt.

In der liebevoll geschmückten Bördehalle genossen rund 130 Gäste nicht nur ein von fleißigen Rotkreuzlerinnen zubereitetes abwechslungsreiches Büfett, sondern auch einen Pfarrer, der mit Mimik, Gestik, Blick und Wortwitz begeisterte.
Matthias Schlicht aus Buxtehude zwang der Publikum zu wahren Lachsalven.
Humorvoll, manchmal auch bissig, aber nie verletzend widmete er sich dem alltäglichen Wahnsinn in Dörfern und Kleinstädten. Auch konnte er sich nicht verkneifen, seinem Arbeitgeber, die lutherisch-evangelische Landeskirche Hannover, auf die Schippe zu nehmen. So widmete er sich der „kirchlichen Form der Geldgewinnung“: Hütchenspiel statt muffig riechender Geldbeutel. Drei Becher, ein Schluck Wasser, mehr braucht es nicht.
Die Kirchgänger dürfen Bares darauf wetten, in welchem Becher sich das Wasser befindet. Assistiert von der Ortsvereinsvorsitzenden Sonja Schiefelbein machte er die Probe auf Exempel und lüftete zugleich das Geheimnis. „Die Kirche gewinnt immer, denn nur Pastoren können solange sabbeln, bis das Wasser verdunstet ist.“ Mit dem Satz „Meine Frau macht sich bettfertig“, wandelte der Kabarettist in den weltlichen Bereich. „Sie macht nicht das Bett fertig“ und „Sie macht mich nicht im Bett fertig“. Dabei kommt er auf die eiskalten Füße seiner Frau zurück. Den Kampf gegen die beiden „eiskalten Tentakeln“ will er mit Glaswolle aufnehmen. Beim Kauf des Dämmstoffes aus den 70-er Jahren im Baumarkt geht dann der Traum jedes deutschen Mannes in Erfüllung: Er kauf sich seine eigene Sackkarre.
Mit einem Augenzwinkern erinnert er an die gute alte Zeit der Herrensalons mit Bierkiste hinter dem Vorhang und Herrenmagazinen auf dem Tisch, der den Männern vorbehalten war. Beim Heimweg huschte noch so manchem Zuhörer ein Schmunzeln durch Gesicht.

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