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Der Finger in der Tupperdose…

Nein, Sie haben sich nicht verlesen!

Wohin mit abgetrennten Gliedmaßen, wenn man als Ersthelfer auf einen Verletzten trifft? Wie handle ich, was sollte ich dabei haben und auch im Auto mit mir führen? All dies lernten die Mitarbeiter der DRK-Jugendhilfestationen und der dazugehörigen Tagesgruppe in einem Erste-Hilfe-Intensivkurs. Die Referentin Frau Brauer schaffte es äußerst kurzweilig und interessant, viel Wissen rund ums Thema Ersthelfer zu vermitteln.
Auch in den Jugendhilfestationen besteht dauernd Kontakt zu anderen Menschen, insbesondere die Tagegruppe betreut täglich mehrere Kinder auch bei Freizeitaktivitäten. Darum sollten die Mitarbeiter wissen, was im Ernstfall zu tun ist.
Vom Druckverband über die stabile Seitenlage bis hin zur Nutzung eines portablen Defibrillators: Alles wurde praktisch von jedem Kollegen durchgeführt. Beim Defibrillator wurde zur Schonung aller Beteiligten natürlich auf die Stromzufuhr verzichtet.
Um nochmal auf die Tupperdose zurück zu kommen: Bei abgetrennten Gliedmaßen ist jedes Behältnis recht, um diese zu transportieren. Nur direkt auf Eis sollte man sie nicht legen. Also darf es im Ernstfall auch die gesäuberte Butterbrotdose sein, die man dabei hat. Dank dieser anschaulichen Beispiele, die aus Gruppenarbeiten entstanden sind, konnte sich jeder noch besser verinnerlichen, was möglich ist.
Den krönenden Abschluss bildete ein großer Wissenstest, den die Erste-Hilfe-Ausbilderin wirklich nett in ein großes Quiz verpackt hatte. Bestanden haben natürlich alle mit Bravour und mit einer Menge Spaß.

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