Archiv 2017

Über uns >> Archiv 2017

„Brägenklöterig un mehr“

Die erste Vorsitzende Hannelore Neufeldt konnte die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wanna vor ca. 130 Zuschauern im Dörphuus am 12. Februar 2017 begrüßen.

Vor dem Theaterstück wurden alle Gäste mit Pfirsich-Maracuja-Torte, Butterkuchen und Kaffee versorgt.
Auch dieses Mal hatte sich die Gruppe eine Komödie ausgesucht, die von der ersten Minute an für fröhliche Unterhaltung beim Publikum sorgte, welches selbstverständlich in erster Linie auf die tollen schauspielerischen Leistungen der routinierten Akteure zurückzuführen war. Das Bühnenbild wurde bis ins kleinste Detail in einem Patientenzimmer einer Klinik dargestellt. Die Geschichte handelte von einem Räuber, der die Patienten nachts ausraubte und wie in einem Zusammenspiel zwischen Patienten und Personal der Räuber dingfest gemacht werden konnte. In den Hauptrollen als Patienten waren Herr Alfred Heinze (gespielt von A. Knust), Ignaz Bessenbinder (gespielt von H.-H. Homeyer) und Kurt Klopper (gespielt von T. Fehrs). Der Patient A. Heinze wurde mit Gedächtnisschwund in die Klinik eingeliefert und meinte nach jedem Erwachen tagtäglich ein anderer zu sein. Er war mal Otto, Heinz Rühmann, die Biene Maja, Heinz Erhardt und viele weitere bekannte Persönlichkeiten. Die Chefärztin Frau Dr. Mechthild Wusler (gespielt von S. Knust) wollte das Krankheitsbild des Patienten Heinze studieren und versuchte mit Hilfe der Verlobten Ulla Schmidtke (gespielt von J. Böhack) durch das Zeigen von Familienbildern sein eigentliches Ich zurückzuholen, was nicht zu funktionieren schien. Ignaz Bessenbinder (Krankheitsbild: rechtes Bein komplett in Gips) und Kurt Klopper (hatte sich beide Arme gebrochen) spielten zum Zeitvertreib täglich eine Partie Schach. Dabei kam den Beiden in den Sinn, den Räuber, der nachts die Patienten beklaut, zu stellen. Aber das Ganze gestaltete sich schwierig, denn die Patienten wurden von der Oberschwester Hiltrud, Feldwebel der Klinik, (gespielt von G. Knust) sehr gut betreut, man konnte auch schon fast sagen bewacht. Zwischenzeitlich hatte sich auch schon die Kripo, Kommissar Kojambel (gespielt von G. Johanns) in der Klinik eingefunden und versuchte, Spuren zu finden und denen nachzugehen. Nichts desto trotz konnten die Patienten Ignaz und Kurt die Schwester Vera, die gute Seele der Klinik, (gespielt von N. Jagolski) in ihr Vorhaben einweihen und mit ins Boot holen. Der Plan war, die Geldkassette im Zimmer zu deponieren, den Patienten Heinze zu Winnetou zu manipulieren (da Winnetou ja ein Kämpfer für Gerechtigkeit war und er der einzige Patient im Zimmer ohne körperliches Handicap war), sich auf die Lauer zu viert zu legen und den Räuber zu stellen. Es sollte sich tatsächlich so ereignen. Der Patient Heinze streckte den Räuber in der Nacht nieder und die Patienten mit Schwester Vera waren überrascht, wer der Räuber der Klinik war. . . .

Nicht nur zum Schluss wurde die hervorragende und temperamentvolle Leistung der Darsteller mit einem tosenden Applaus belohnt, sondern auch zwischendurch hatten die Darsteller viele Lacher und Applaus auf ihrer Seite.
Am Ende waren sich alle Besucher einig: „Es war wieder einmal ein amüsanter und rundum gelungener Nachmittag.“




zurück zur Übersicht